💡 Was ist ein Notgroschen – und wie viel solltest du zurücklegen?
Stell dir vor, deine Waschmaschine gibt den Geist auf. Oder du verlierst plötzlich deinen Job. Was dann? Genau dafür ist ein Notgroschen da. In diesem Artikel erfährst du, warum er so wichtig ist, wie hoch er sein sollte und wie du ihn dir ganz einfach aufbaust. 🧯
🔐 Was ist ein Notgroschen?
Der Notgroschen – auch als finanzielle Reserve oder Rücklage bekannt – ist ein Geldbetrag, den du ausschließlich für Notfälle zurücklegst. Er ist nicht für Urlaube oder neue Handys gedacht, sondern für echte Krisen: Jobverlust, Krankheit, Autopanne, unerwartete Reparaturen.
💶 Wie viel sollte ich zurücklegen?
Eine gängige Faustregel lautet:
- 3 bis 6 Monatsausgaben für Angestellte
- 6 bis 12 Monatsausgaben für Selbstständige oder Alleinverdiener
Beispiel: Wenn du im Monat 1.500 € brauchst, solltest du zwischen 4.500 € und 9.000 € als Notgroschen einplanen.
📍 Wo parke ich meinen Notgroschen?
Wichtig ist, dass du jederzeit Zugriff auf das Geld hast – aber es nicht versehentlich ausgibst. Ideal ist ein:
- Tagesgeldkonto: Flexibel, sicher, geringe Zinsen – aber besser als Girokonto.
- Sparbuch (optional): Weniger beliebt, aber auch möglich.
📈 Warum ist der Notgroschen so wichtig?
- Er schützt dich vor teuren Schulden (z. B. Dispo, Kreditkarte).
- Er gibt dir Sicherheit in unsicheren Zeiten.
- Er ist der erste Schritt zur finanziellen Unabhängigkeit.
🚀 Wie baue ich ihn auf?
- Fixkosten analysieren: Was brauchst du pro Monat zum Leben?
- Ein Ziel setzen: z. B. 3.000 € in 12 Monaten.
- Automatisch sparen: Dauerauftrag auf ein separates Konto einrichten.
💬 Tipp: Starte mit kleinen Beträgen – z. B. 50 € im Monat. Wichtig ist, dass du überhaupt anfängst!
🧠 Fazit: Dein Sicherheitsnetz für den Alltag
Ein Notgroschen ist kein Luxus, sondern ein Muss. Er hilft dir, ruhig zu schlafen – selbst wenn mal etwas schiefläuft. Und das Beste: Du brauchst keine riesige Summe auf einmal. Schritt für Schritt kommst du ans Ziel. 💪